Das christliche Glaubensleben

Wichtige Hinweise und Ratschläge für das Glaubensleben

Gebet

"Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." Mat 6,6 

Durch das Gebet können wir mit Gott in Verbindung treten und Ihm unsere Sorgen, Bitten und Lobpreis vor Ihn bringen.
Wer betet, der soll im Glauben beten, dass Gott sein Gebet erhören wird. 

"Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden." Joh 4,23

Bibelstudium

Das Studium der Heiligen Schrift ist für den Christen sehr wichtig. Denn nur sie ist zu 100% verlässlich, weil sie das Wort Gottes ist und Er in Seiner Allmacht auch über Sein Wort wacht: "Da sprach der HERR zu mir: Du hast richtig gesehen; denn ich wache über mein Wort und führe es aus." Jer 1,12
Meinungen von Menschen variieren und können sich verändern, das Wort Gottes bleibt für immer und die Prophezeiungen werden sich zu 100% erfüllen. Die Bibel ist der Grundstein für den Glauben und in ihr finden wir den Weg zu und mit Gott.
"Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er öffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Christus sei." Apg 18,28

Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern

Die Gemeinschaft mit anderen Christen und der Glaubensaustausch ist sehr wichtig im christlichen Glaubensleben. Gott möchte nicht, dass wir alleine sind.
"Dann sprach Gott, der HERR: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm ebenbürtig ist." Gen 2,18
Durch die Gemeinschaft mit anderen Christen können wir anderen dienen und helfen, werden erbaut, getröstet oder auch ermahnt. Wichtig ist hierbei, dass es sich um wiedergeborene Christen handelt welche den Heiligen Geist empfangen haben und wirklich im Glauben stehen.
"Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten." Apg 2,42
Durch die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern können wir im Glauben wachsen und an Erkenntnis hinzugewinnen.

Fasten

Das Fasten wird von vielen Christen massiv unterschätzt und gehört zu einem intensiven Glaubensleben dazu.
"Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam (Jesus) bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten." Mat 9,15
Gerade wenn unsere Beziehung zu Gott nicht so ist wie sie sein sollte oder wir mit Sünden zu kämpfen haben, dann kann Fasten zum Durchbruch verhelfen und ist geradezu eine Wunderwaffe im geistigen Glaubenskampf. Durch Verzicht verstärkt sich unser Fokus auf Gott und wir können Seine Präsenz intensiver in unserem Leben erfahren. Denken wir an Jesus, als er 40 Tage in der Wüste gefastet hat.
"Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn." Mat 4,1-2
Sein Körper war schwach und der Teufel versuchte Ihn zu verführen, durch das Verdrehen von Bibelversen.
"Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt." Mat 4,3-4
Aber der Geist in Jesus war derart stark, dass Er Satan mehrmals konterte bis dieser von Ihm abliess.
"Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm." Mat 4,10-11

Wie ausgeprägt man fastet sollte jeder für sich selbst entscheiden. Was ich empfehlen kann ist z.B. sich nur noch von Wasser und Gemüse mit/ohne Brot zu ernähren (Daniel-Fasten).
"In jenen Tagen hielt ich, Daniel, drei Wochen lang Trauer. Nahrung, die mir sonst schmeckte, aß ich nicht; Fleisch und Wein kamen nicht in meinen Mund; auch salbte ich mich nicht, bis drei volle Wochen vorbei waren." Dan 10,2-3
Auf Fleisch und Genussmittel wie z.B. Zucker, Kaffee und Wein verzichtet man. Eine gute Gelegenheit ist die Passionszeit bis Ostern (40 Tage) um dann am Ostersonntag das Fasten feierlich zu brechen. Ich habe jeweils die schönsten Glaubenserlebnisse in dieser Fastenzeit.